Er liebt große Ankündigungen.
Er liebt Townhall Meetings.
Er liebt interne Videos und Hochglanz-Präsentationen.
Er sammelt Sichtbarkeit.
Er steht vorne.
Er erklärt.
Er inszeniert.
Er erzählt Erfolgsgeschichten.
In denen er eine zentrale Rolle spielt.
Lean wird zur Bühne.
Und er zum Hauptdarsteller.
Die Leistung des Teams tritt in den Hintergrund.
Die eigentliche Arbeit wird zur Kulisse.
Die Mitarbeiter spüren sehr genau, worum es geht.
Nicht um Verbesserung.
Sondern um persönliche Profilierung.
Das Vertrauen sinkt.
Die Bereitschaft, offen Probleme anzusprechen, nimmt ab.
Denn Probleme passen nicht ins Rampenlicht.
Und wenn er geht, merkt es keiner.
Es bleibt wenig zurück.
Keine stabile Struktur.
Keine gelebte Kultur.
Keine nachhaltige Veränderung.
Der Rampenlicht Regisseur erzeugt Aufmerksamkeit.
Aber keine Substanz.
Lean braucht keine Bühne.
Lean braucht Teams, die gemeinsam besser werden.