Darum geht es
Die Automatisierung in der Produktionslogistik am Berliner Standort von ASSA ABLOY soll eine Fertigung mit hoher Variantenvielfalt und kleinen Stückzahlen unterstützen. Das Material soll künftig vom Wareneingang über Lager und Kommissionierung bis an die Produktionslinie weitgehend automatisiert fließen und die Fertigware auf dem Rückweg wieder mitgenommen werden.
Spannend ist dabei weniger die einzelne Technik. Es geht um die Voraussetzungen, die ein solches Projekt braucht, bevor AutoStore, automatische Kleinteilelager oder fahrerlose Transportsysteme überhaupt sinnvoll eingesetzt werden können: stabile Prozesse, saubere Daten, sinnvolle Losgrößen, Ausfallsicherheit und eine Umstellung, die die Lieferfähigkeit nicht gefährdet.
Darauf kommt es an
Automatisierung braucht stabile Grundlagen
Saubere Daten, gepflegte Arbeitspläne und klare Prozesse müssen vorher vorhanden sein.
Gute Zeiten sind die richtige Zeit für Veränderung
Wachstum schafft den finanziellen Spielraum, um sich auf schwierigere Phasen vorzubereiten.
Automatisierung verändert auch Arbeit
Rollen verschieben sich, Aufgaben fallen weg oder entstehen neu. Ein klares Zielbild und offene Kommunikation sind deshalb entscheidend.
Ein Business Case muss vollständig sein
Wartung, Software, Lizenzen, Schulungen und Betriebskosten gehören von Anfang an in die Rechnung.
Mein Gesprächspartner
Bernd Hausler
COO Central Europe bei der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH
Die neue Episode erscheint am 30. August 2026.
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