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Ich habe Monate gebraucht, um zu verstehen, warum retrograde Buchungen so tückisch für Lean-Prozesse sind. ⏳

Weil sie auf den ersten Blick harmlos wirken.
Sie buchen automatisch den Materialverbrauch. Rückwirkend nach Fertigstellung. 🕰️
Was effizient klingt, wird im Lean-Kontext schnell zur Falle ⚠️
Denn: Retrograde Buchungen verschleiern die Realität im Shopfloor.
Sie machen nicht sichtbar, wann Material tatsächlich entnommen wurde.
Und sie entkoppeln die Buchung vom Prozess.

Das heißt konkret:
➔ Fehlteile bleiben unentdeckt ❌
➔ Rückmeldungen stimmen nicht mit dem tatsächlichen Verbrauch überein 📉
➔ Materialflüsse werden verfälscht 🔄
Im schlimmsten Fall:
Ein scheinbar fließender Prozess wird bilanziell stabilisiert. Operativ ist er aber längst instabil 🧯

Das Resultat?
Falsche Kennzahlen. Schlechte Entscheidungen. Frust im Shopfloor 😠
Lean braucht Klarheit. ✅
Und Klarheit beginnt mit einer sauberen, zeitnahen Buchung.
Denn manchmal ist „automatisch“ das Gegenteil von „exzellent“.

Wie handhaben Sie das Thema „retrograde Buchung“ in Ihrer Produktion?

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