Das klingt überspitzt. Aber ich habe genau das schon oft gesehen. 👀
Produktionsmitarbeiter, die mehr Zeit mit Suchen, Transportieren oder Warten verbringen als mit Wertschöpfung. ⏳
Und Führungskräfte, die sich fragen, warum ihre Produktivität nicht steigt. Dabei haben sie doch Prozesse „optimiert“. 🧠
Ein einfaches Werkzeug öffnet vielen die Augen: das Spaghetti-Diagramm. 🍝
Mit ihm visualisieren Sie die Wege Ihrer Mitarbeitenden. 🚶♂️🗺️
Nicht digital. Sondern mit einem Stift. Und einem Plan.
Sie verfolgen die Bewegung einer Person über den gesamten Arbeitsablauf hinweg.
Das Ergebnis?
Ein scheinbar chaotisches Liniengewirr. Deshalb auch der Name: Spaghetti.
Doch in diesem Chaos steckt Wahrheit. 💡
Denn jede Linie zeigt: Hier wurde Zeit verschwendet. Hier ist ein Umweg. Hier fehlt Struktur.
Das Spaghetti-Diagramm ist kein Hightech-Tool.
Aber es zeigt gnadenlos auf, wo Verschwendung entsteht.
Und es bringt Teams ins Gespräch. Über Verbesserung. Über Sinn und Unsinn von Abläufen.
Ich habe schon Produktionen erlebt, bei denen nach einer Spaghetti-Analyse ganze Layouts neu gedacht wurden. 🏗️
Weil plötzlich klar war: Der direkte Weg war nie der, den man ging.
Und am Ende ging es nicht nur um Effizienz. Sondern um echte Entlastung für die Menschen vor Ort. 🤝
📌 Wer seine Wege nicht kennt, kann sie nicht verbessern.
Setzen Sie das Spaghetti-Diagramm bereits ein? Wenn ja: Was war Ihre größte Erkenntnis?