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Wenn der Werker nur noch Werkstückträger ist 👷

„Chaku Chaku ist menschenunwürdig. Das ist doch reine Fließbandarbeit!“
Eine provokante These, aber sie verdient eine ehrliche Auseinandersetzung. 💬

Was ist Chaku Chaku?
Eine hochgradig automatisierte Linie, bei der ein einzelner Werker mehrere Maschinen bedient. Die Maschinen starten selbstständig, der Werker geht mit dem Fluss, legt Teile ein, entnimmt und kontrolliert.

Im Idealfall: übersichtlich, effizient, verantwortungsvoll.
Aber:
Ich habe Umsetzungen gesehen, bei denen das Gegenteil passiert:
☠️ Monotonie,
🔇 kaum Raum für Mitdenken oder Verbesserung,
🤖 Bediener als „Anhängsel“ der Maschine.

➡️ Dann ist Chaku Chaku nicht menschenzentriert, sondern neo-tayloristisch.

Dabei steckt im Konzept auch Gutes:
✅ Ganzheitliches Prozessverständnis
✅ Verantwortung für Qualität
✅ Standardisierte Arbeit mit Raum für Verbesserung

Wenn der Werker in der Chaku-Chaku-Linie nur noch Teile einlegt und entnimmt, ohne Prozessverständnis, ohne Einfluss, ohne Wertschätzung, dann wird aus dem Menschen ein Werkstückträger. 🚨

Wie ist Ihre Erfahrung mit Chaku Chaku?
Gelingt die Balance zwischen Effizienz und Menschlichkeit?

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