VMI (Vendor Managed Inventory) oder auf gut Deutsch: lieferantengesteuerte Bestände ist immer noch ein unterschätztes Beschaffungsmodell.
Dabei kann es genau dort glänzen, wo viele Einkaufsabteilungen ins Schwitzen geraten: bei A-Teilen mit hoher strategischer Bedeutung und bei C-Teilen mit hohem Handlingaufwand.
Was ist VMI?
👉 Der Lieferant übernimmt die Bestandsüberwachung und steuert die Nachlieferung auf Basis von Verbrauchsdaten beim Kunden.
Einfach gesagt: Man gibt das „Wie viel?“ und „Wann?“ an jemanden ab, der dafür gut aufgestellt ist.
💡 Vorteile für den Kunden:
✅ Entlastung des Einkaufs und der Disposition
✅ Hohe Versorgungssicherheit bei gleichzeitig geringeren Beständen
✅ Geringere Prozesskosten durch weniger Bestellvorgänge
🤝 Auch der Lieferant profitiert:
✔️ Bessere Planung durch Echtzeitdaten über den aktuellen Bestand und Verbrauch beim Kunden
✔️ Innerhalb der Bestandsgrenzen ist die Optimierung der eigenen Fertigungsprozesse möglich
✔️ Effizientere Logistik aufgrund optimierter Liefermengen und -zeitpunkte
➡️ Vertrauen, Transparenz und klare Prozesse sind jedoch Pflicht, keine Kür.
Wie sind Ihre Erfahrungen mit VMI?
Funktioniert’s bei Ihnen eher im C-Teile-Regal oder auch im strategischen Portfolio?